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Hund schwimmt in einem ruhigen See auf seinen Menschen zu, flaches Ufer im HintergrundMit KI erstellt

Hund schwimmen beibringen: So gelingt der Start ins Wasser

· 4pets

Kann jeder Hund schwimmen?

Nein, längst nicht jeder Hund ist ein geborener Schwimmer, auch wenn viele instinktiv paddeln, sobald sie den Boden unter den Pfoten verlieren. Wer seinem Hund das Schwimmen beibringen möchte, sollte deshalb nichts überstürzen und die Veranlagung seines Hundes ehrlich einschätzen.

Ob ein Hund gut schwimmt, hängt stark vom Körperbau ab. Rassen mit langen Beinen, kräftiger Muskulatur und wasserfreundlichem Fell wie viele Retriever tun sich leicht. Andere kämpfen von Natur aus mit dem Wasser. Genauso wichtig ist der Charakter, denn ein neugieriger Hund geht anders ans Wasser als ein vorsichtiger. Richtig eingeführt ist Schwimmen zudem ein tolles, gelenkschonendes Training, das gerade an heissen Tagen für Abkühlung und Auslastung sorgt.

Welche Hunde tun sich beim Schwimmen schwer?

Manche Rassen sind im Wasser klar im Nachteil. Kurznasige Hunde wie Bulldogge, Mops oder Boxer bekommen beim Paddeln schlechter Luft und ermüden rasch. Kurzbeinige, kompakte Rassen wie Dackel oder Basset Hound haben zu wenig Hebel, um sich über Wasser zu halten, und auch sehr schwere, muskulöse Hunde mit wenig Körperfett liegen ungünstig im Wasser.

Das heisst nicht, dass diese Hunde nie ins Wasser dürfen, aber sie brauchen mehr Vorsicht. Eine gut sitzende Hundeschwimmweste mit ausreichend Auftrieb, einem Griff am Rücken und guter Sichtbarkeit gibt ihnen Sicherheit und dir die Möglichkeit, im Notfall schnell zu helfen. Für unsichere Schwimmer ist sie fast Pflicht. Ein Hund, der schlecht schwimmt, ist nicht untrainierbar, aber Sicherheit geht hier klar vor Ehrgeiz.

Ab welchem Alter und wo fängt man an?

Gesunde Hunde können grundsätzlich in jedem Alter ans Wasser gewöhnt werden, junge Hunde aber behutsam und ohne Leistungsdruck. Wichtiger als das Alter ist der richtige Ort. Ideal ist ein ruhiges Gewässer mit flachem, langsam abfallendem Ufer, zum Beispiel eine Sandbank, an der dein Hund Schritt für Schritt tiefer gehen kann, ohne gleich den Bodenkontakt zu verlieren.

Vermeide für die ersten Versuche Stellen mit Strömung, Wellen oder steilen Einstiegen. Ein warmer Tag mit nicht zu kaltem Wasser macht den Einstieg zusätzlich angenehm. Prüfe ausserdem vor dem ersten Ausflug, ob das Gewässer für Hunde erlaubt ist, denn an vielen Badestellen gelten in der Saison Verbote oder eigene Hundebereiche.

Wie bringe ich meinem Hund das Schwimmen Schritt für Schritt bei?

Der wichtigste Grundsatz zuerst: Zwinge deinen Hund nie ins Wasser. Ein Hund, der ins Wasser gedrängt wird, verbindet es mit Stress und wird noch wasserscheuer. Geduld und positive Erlebnisse sind der ganze Trick.

Geh am besten selbst voran, denn viele Hunde folgen ihrem Menschen bereitwillig ins flache Wasser. Motiviere mit einem Lieblingsspielzeug oder Leckerli direkt an der Wasserkante und belohne jeden kleinen Schritt, auch wenn dein Hund zunächst nur die Pfoten nass macht. Oft helfen auch souveräne Artgenossen, die schon gern schwimmen und den Neuling anstecken.

Wird das Wasser tiefer und dein Hund beginnt zu paddeln, kannst du ihn anfangs sanft unter dem Bauch stützen, bis er sein Gleichgewicht findet. Bleib dabei immer in seinem Blickfeld, das gibt Sicherheit. Halte die ersten Einheiten kurz und lege genug Pausen ein, damit dein Hund nicht überfordert wird und die Freude am Wasser bleibt. Hilfreich ist ausserdem ein zuverlässiger Rückruf, damit du deinen Hund im Wasser jederzeit zu dir holen kannst.

Welche Gefahren gibt es im Wasser?

So schön Schwimmen ist, ein paar Risiken solltest du kennen. Am gefährlichsten sind Blaualgen, die sich im Sommer in stehenden Gewässern bilden. Sie sind giftig und können für Hunde tödlich sein, und tückisch ist, dass sie nicht immer als grüner Teppich sichtbar sind. Meide Gewässer mit Warnhinweis oder trüb-grünlichem Wasser.

Auch kaltes Wasser ist ein Thema. Springt ein aufgeheizter Hund abrupt hinein, drohen Kreislaufprobleme und Muskelkrämpfe, deshalb lässt du ihn besser langsam hineingehen. Eine weitere, oft unterschätzte Gefahr ist die Wasservergiftung: Schluckt ein Hund beim Toben zu viel Wasser, kann das zu Erbrechen, Zittern und im schlimmen Fall zu ernsten Symptomen führen. Halte Apportier-Sessions im Wasser deshalb massvoll. Vorsicht gilt zudem bei Strömung, und Salzwasser sollte dein Hund nicht trinken. Behalte deinen Hund im Wasser immer im Auge und sorge dafür, dass er jederzeit eine flache Stelle zum Herauskommen findet.

Nach dem Schwimmen: abtrocknen und sicher nach Hause

Nach dem Baden tut Trockenreiben gut, besonders an den Ohren, denn Nässe im Gehörgang begünstigt Entzündungen. Biete deinem Hund frisches Süsswasser an, damit er nicht aus dem See trinkt, und beobachte ihn in den Stunden danach auf Erbrechen oder Durchfall. Warst du am Meer oder im Pool unterwegs, spülst du Salz oder Chlor am besten mit klarem Wasser aus dem Fell.

Zum Badesee fährt man meist mit dem Auto, und ein nasser, müder Hund gehört auch auf der Rückfahrt sicher untergebracht. Am sichersten reist er in einer stabilen, crashgetesteten Box wie der 4pets PRO NOIR, die sich mit einem Handtuch schnell zum gemütlichen Trockenplatz machen lässt. Welche Box zu Hund und Auto passt, findest du über den Box Finder. Und weil viele Hunde nach dem Schwimmen erschöpft sind und ungern in den hohen Kofferraum springen, erleichtert eine ausziehbare Rampe wie die 4pets EasySteps den Einstieg und schont die Gelenke.

Häufige Fragen

Kann man jedem Hund das Schwimmen beibringen?

Den meisten gesunden Hunden ja, mit Geduld und in flachem Wasser. Kurznasige oder sehr kompakte Rassen tun sich aber schwer und brauchen oft eine Schwimmweste.

Ab welchem Alter darf ein Hund schwimmen?

Grundsätzlich in jedem Alter, junge Hunde aber behutsam und ohne Druck. Wichtiger als das Alter ist ein ruhiges, flaches Gewässer.

Was tun, wenn mein Hund wasserscheu ist?

Niemals zwingen. Jeden kleinen Schritt belohnen, selbst voran ins flache Wasser gehen und mit Spielzeug oder anderen Hunden motivieren.

Welche Hunde können nicht gut schwimmen?

Vor allem Bulldogge, Mops und Boxer sowie Dackel und Basset Hound. Grund sind flache Nase, kurze Beine oder ein sehr schwerer Körperbau.

Worauf muss ich beim Schwimmen achten?

Auf Blaualgen, zu kaltes Wasser, zu viel geschlucktes Wasser und Strömung. Danach den Hund abtrocknen, die Ohren prüfen und Süsswasser anbieten.

Dieser Beitrag wurde mit KI bearbeitet.

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